Basistraining

Basistraining I





Basistraining II


Der Team Test (TT)
 
Beim Team Test, wie der Name bereits verrät, soll durch die Beurteilung der einzelnen Übungen, das Team „Mensch und Hund“ bewertet werden.
Nur ein gut kommunizierendes und kooperierendes Team ist in der Lage die geforderten Übungen zu absolvieren.

Der Team Test besteht aus zwei Teilen.
 
Die Unterordnung (50 Pkt.)
Der Verkehrsteil (100 Pkt.)
 
Die Gesamtpunktzahl beträgt 150 Punkte.

Zum Bestehen einer Prüfung muss das Team im Unterordnungsteil bestehend aus Gehorsamsübungen mindestens 42 Pkt. erreichen.

Nach absolvieren des Verkehrsteils im Gesamten mindestens 100 Pkt. sonst gilt die Prüfung als nicht bestanden. 
Im Wesentlichen unterscheidet sich der Team Test von der Begleithunde Prüfung in folgenden Punkten:

Der Hundeführer muss um an einem Team Test teilzunehmen, NICHT Mitglied eines VDH Mitglieds Vereins sein.

Beim Team Test wird kein theoretischer Sachkundenachweis des Hundeführers
verlangt.

Beim Team Test ist es erlaubt den Hund während den Übungen mit Worten zu
motivieren und kleine Hilfen zu geben.

 
 

Die Begleithundeprüfung (BH)

Die Ausbildung zum Begleithund gilt im Allgemeinen als Krönung des Grundgehorsams. 

Eine Begleithundeprüfung besteht aus drei Teilen:

Einer theoretischen Überprüfung der Sachkunde des Hundeführers

 
Vorführung des Hundes auf dem Übungsplatz, wo dieser nach der Prüfungsordnung vorgegebene Übungen zeigen muss
Aus einem Verkehrsteil, der in öffentlichem Gelände erfolgt. Hierbei wird das Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit sowie gegenüber anderen Hunden, Joggern, Fahrradfahrern usw. überprüft.

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z. B Agility, Obedience,VPG, Turnierhundesport (THS) oder Fährtenarbeit (FH).

Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes, die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. 

Hunde mit Wesensmängeln die z.B. Personen oder den Leistungsrichter anknurren, versuchen zu beißen o.ä. werden sofort disqualifiziert.
 
Vorrausetzungen zur Teilnahme sind:
Der Hundeführer muss Mitglied in einem dem VDH angehörigen Verein sein.

Das Mindestalter des Hundes für die Begleithunde Prüfung beträgt 15 Monate.

Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einenSachkundenachweis erbracht und bestanden haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der weiteren Prüfung.

Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies und Spielzeug zum Locken abgelegt werden.

Der Hund muss ein handelsübliches Halsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen oder an einem Brustgeschirr geführt werden.

Für Hunde mit behördlichen Auflagen (Maulkorb) gelten diese auch im Verkehrsteil der Prüfung, da der Hund sich dort in der
Öffentlichkeit bewegt.Jeder Hund, der vorgeführt wird, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient zur eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes.
Zugelassen sind Hunde aller Rassen und Größen.

 
Bei der Begleithunde Prüfung werden für die Unterordnung 60 Punkte vergeben. Zur Teilnahme am Verkehrsteil müssen mindestens 
42 Punkte erreicht werden.

Der Hundeführer erhält hierfür folgende Bewertungen:

vorzüglich (v), sehr gut (sg), gut (g), befriedigend (befr), ausreichend
(ausr), mangelhaft (mg), ungenügend (ug).

Am Ende der Prüfung erhält jeder Teilnehmer entweder die Wertung „bestanden“
oder „nicht bestanden“.




Der Verkehrsteil
Beim Verkehrsteil wird der Hund auf öffentlichem Gelände in folgenden Situationen geprüft.

Unbefangenheit des Hundes gegenüber

    

     Personen

     Der Hund muss sich beim Durchqueren einer
     Personengruppe sowohl an der Leine als auch unangeleint gegenüber Personen
     unbeteiligt zeigen. Er darf sie weder beschnuppern noch sonst wie
     belästigen.


     Fahrzeugen 

    
Der Hund muss sich beim Umgehen von Autos unbefangen zeigen. Dabei
     werden Parkplatzsituationen nachgestellt. (Motor anlassen, Hupen)

     

    
 
Begegnungsverkehr 



mit Rad- oder Mopedfahrer

Ein Fahrrad- oder Mopedfahrer überholt von hinten den Hundeführer, der
seinen Hund an der Leine führt, und gibt dabei Klingel- oder Hupsignale. Der
Fahrrad- oder Mopedfahrer wendet nach dem Überholen in einem Abstand von ca.
70m und kommt nun, ebenfalls mit Klingel- oder Hupsignale, dem Hundeführer und
Hund entgegen. Der Hund hat sich davon unbeeindruckt zu zeigen. 

mit Personen

Auf einem nicht oder wenig befahrenen Weg gehen 2 bis 3 Personen dem
Hundeführer und dessen frei laufenden Hund entgegen. In ca. 30m Abstand des
Hundes von den Passanten wird der Hund zurückgerufen. Es sind max. 2 Hörzeichen
zum Zurückkommen erlaubt. Der Hund wird angeleint und Hundeführer und Hund gehen,
ohne dass dieser korrekt bei Fuß gehen muss, an den entgegenkommenden Passanten
vorbei. Dabei darf der Hund die Passanten nicht belästigen.

mit Joggern

Der Hundeführer geht im normalen Schritt entlang eines Weges, der Hund
läuft frei. Von hinten nähern sich ein oder zwei Jogger im Laufschritt,
überholen ohne das Tempo zu verändern und laufen weiter. Der Hundeführer kann
seinen Hund sowohl heranrufen und anleinen, als auch auf Distanz ablegen oder
unbeteiligt gehen lassen. Auf keinen Fall darf der Hund den Joggern
entgegenlaufen, nachspringen oder sie sonst wie belästigen. Dieselbe Übung wird
auch im Begegnungsverkehr von vorne durchgeführt.




...so sieht die korrekte Fuß - Arbeit aus. 
Der Hund geht sehr aufmerksam an der linken Seite des Hundeführers.

Die Unterordnung
 
 
  • Leinenführigkeit

         Der am Halsband angeleinte Hund muss an der linken Seite freudig und eng
         am Knie des Hundeführers mitgehen. Die Leine wird in der linken Hand
         gehalten und muss lose durchhängen. Beim Anhalten hat sich der Hund
         sofort, ohne Einwirkung neben den Hundeführer zu setzen. 
     
  • Freifolge

         Der Hund muss - ohne angeleint zu sein – an der linken Seite freudig und
         eng am Knie des Hundeführers mitgehen. Beim Anhalten hat der Hund sich
         sofort, ohne Einwirkung neben den Hundeführer zu setzen
     
  • Sitzübung

         Angehen und Halt mit Grundstellung. Auf ein einmaliges Hörzeichen
         "Sitz" muss der unangeleinte Hund sitzen bleiben, während der
         Hundeführer  15 Schritte weitergeht. Der Hund muss bis zum
         abholen, durch den Hundeführer, am ursprünglichen Platz,  ruhig
         sitzen bleiben.
     
  • Platzmachen mit Herankommen

         Auf ein einmaliges Hörzeichen "Platz" muss sich der unangeleinte
         Hund aus der Sitzposition schnell hinlegen, während der
         Hundeführer 30 Schritte weitergeht. Der Hund muss bis zum Abrufen
         durch den Hundeführer an seinem Platz liegen bleiben, nach dem Abrufen
         freudig und schnell zum Hundeführer kommen, sich vor ihn setzen und auf
         Hörzeichen die Grundstellung einnehmen.
Anbinden des Hundes (Ablage)

Team Test


Der Hund wird während der Übungen 1 – 4 eines anderen Hundes an einen Pfosten angebunden und dort darf er stehen sitzen oder liegen. Der Hundeführer entfernt sich 30 Schritte  von seinem Hund..



Begleithunde Prüfung

Der Hund wird während der Übungen 1 -4 eines anderen Hundes in einen
gekennzeichneten Kreis abgelegt, ohne diesen anzubinden. Der Hundeführer begibt
sich in 30 Schritte Entfernung seines abgelegten Hundes.



Basistraining Fortgeschrittene